{"id":329,"date":"2023-07-03T17:28:34","date_gmt":"2023-07-03T15:28:34","guid":{"rendered":"https:\/\/edithsteinfriedensgebet.wordpress.com\/?page_id=329"},"modified":"2023-07-03T17:28:34","modified_gmt":"2023-07-03T15:28:34","slug":"texte-der-hl-edith-stein-zur-auswahl","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/friedensgebet.karmel.at\/?page_id=329","title":{"rendered":"Texte der hl. Edith Stein zur Auswahl"},"content":{"rendered":"\n<p>Texte der hl. Edith Stein zur Auswahl:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;<\/strong>\u201eEs ist im Grunde immer eine kleine, einfache Wahrheit, die ich zu sagen habe: Wie man es anfangen kann, an der Hand des&nbsp;Herrn zu leben.\u201c (ESGA 2, Br. 150, 28.04.1938)<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNur wer sich den H\u00e4nden des Herrn ganz \u00fcbergibt, kann vertrauen, dass er zwischen Skylla und Charybdis sicher hindurchgeleitet wird: was man ihm \u00fcbergibt, geht nicht verloren, sondern wird bewahrt, gel\u00e4utert und erh\u00f6ht und in den rechten Ma\u00dfen ausgewogen.\u201c (ESGA 13, 73)<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs muss ja so sein, dass man sich ohne jede menschliche Sicherung ganz in Gottes H\u00e4nde legt, um so tiefer und sch\u00f6ner ist dann die Geborgenheit.\u201c (ESGA 2, Br. 179, 08.09.1931)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;<\/strong>\u201eWas wir tun k\u00f6nnen und m\u00fcssen, ist: uns der Gnade zu \u00f6ffnen. D.h. unserem eigenen Willen v\u00f6llig entsagen und ihn dem g\u00f6ttlichen Willen gefangen geben, unsere ganze Seele aufnahme- und formungsbereit in Gottes H\u00e4nde legen.\u201c (ESGA 13, 43)<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch wei\u00df mich gehalten und habe darin Ruhe und Sicherheit &#8211; nicht die selbstgewisse Sicherheit des Mannes, der in eigener Kraft auf festem Boden steht, aber die s\u00fc\u00dfe und selige Sicherheit des Kindes, das von einem starken Arm getragen wird &#8211; eine, sachlich betrachtet, nicht weniger vern\u00fcnftige Sicherheit. Oder w\u00e4re das Kind \u201avern\u00fcnftig\u2018, das best\u00e4ndig in der Angst lebte, die Mutter k\u00f6nnte es fallen lassen?\u201c (ESGA 11\/12, 59f.)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;<\/strong>\u201eMenschlichen Trost gibt es freilich nicht, aber der das Kreuz auflegt, versteht es, die Last s\u00fc\u00df und leicht zu machen.\u201c (ESGA 3, Br. 586, 03.01.1939)<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eGut ist es, den Gekreuzigten im Bild zu verehren [\u2026].\u201c (ESGA 18, 229)<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e[\u2026] wer in liebender Versenkung eingeht in die Gesinnung des Heilands am Kreuz, [\u2026] der wird eben damit geeint mit dem g\u00f6ttlichen Willen [\u2026].\u201c (ESGA 18, 237)<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSich an Christus halten &#8211; das kann man nicht, ohne ihm zugleich nachzufolgen.\u201c (ESGA 9, 72)<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas m\u00fcssen wir auch lernen, [\u2026] andere ihr Kreuz tragen zu sehen und es ihnen nicht abnehmen zu k\u00f6nnen. Es ist schwerer als das eigene zu tragen, aber wir kommen auch daran nicht vorbei. (ESGA 2, Br. 59, 12.10.1927)<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWillst du aufs Neue in allem Ernst den Bund mit dem Gekreuzigten schlie\u00dfen? Was wirst du Ihm antworten?\u201c (ESGA 20, 122)<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAn allen Fronten, an allen St\u00e4tten des Jammers kannst du sein in der Kraft des Kreuzes, \u00fcberallhin tr\u00e4gt dich deine erbarmende Liebe, die Liebe aus dem g\u00f6ttlichen Herzen, \u00fcberallhin sprengt sie Sein kostbares Blut &#8211; lindernd, heilend, erl\u00f6send.\u201c (ESGA 20, 121)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;<\/strong>\u201eChristus gibt sein Leben hin, um den Menschen den Zugang zum ewigen Leben zu&nbsp;er\u00f6ffnen. Doch um das ewige Leben zu gewinnen, m\u00fcssen auch sie das irdische Leben preisgeben. Sie m\u00fcssen mit Christus sterben, um mit Ihm aufzuerstehen: den&nbsp;lebensl\u00e4nglichen Tod des Leidens und der t\u00e4glichen Selbstverleugnung [\u2026].\u201c (ESGA 18, 11)<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWenn sie [die Seele] sein [Christi] Leben teilen will, muss sie mit ihm [\u2026] sich ausliefern zur Kreuzigung [\u2026], wie Gott sie f\u00fcgen oder zulassen will.\u201c (ESGA 18, 27)<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas Licht erlischt im Dunkel des Karfreitags, aber es steigt strahlender auf als Gnadensonne am Auferstehungsmorgen.\u201c (ESGA 19, 14)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;<\/strong>\u201e[\u2026] der Herr [\u2026] will uns als seine lebendigen Glieder gebrauchen.\u201c (ESGA 13, 140)<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eJe fester einer im Glauben steht, desto mehr wird sein Leben bis in die \u00e4u\u00dfersten Konsequenzen hinein vom Glauben durchdrungen und gestaltet, desto mehr \u201aFr\u00fcchte der Liebe\u2018 werden an ihm sichtbar.\u201c (ESGA 9, 69)<\/p>\n\n\n\n<p>[\u2026] Gottes Geist [\u2026] gibt der Seele neues Leben und bef\u00e4higt sie zu Leistungen, denen sie ihrer Natur nach nicht gewachsen w\u00e4re, und er weist zugleich ihrem Tun die Richtung.\u201c (ESGA 11\/12, 375)<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Gnade ist der Geist Gottes, der zu uns kommt, die zu uns herabsteigende g\u00f6ttliche Liebe.\u201c (ESGA 9, 71)<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDer Geist des Lichts ist seinem Wesen nach \u00fcberstr\u00f6mende F\u00fclle, vollkommenster, niemals sich vermindernder Reichtum.\u201c (ESGA 9, 26)<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eG\u00f6ttliches Leben aber ist Liebe, \u00fcberstr\u00f6mende, unbed\u00fcrftige, frei sich verschenkende Liebe: Liebe, die sich erbarmend zu jedem bed\u00fcrftigen Wesen herabneigt; Liebe, die Krankes heilt und Totes zum Leben erweckt; Liebe, die h\u00fctet und hegt, ern\u00e4hrt, lehrt und bildet; Liebe, die mit den Trauernden trauert und mit den Fr\u00f6hlichen fr\u00f6hlich ist; die jedem Wesen dienstbar wird, damit es das werde, wozu es der Vater bestimmt hat; mit einem Wort: die Liebe des g\u00f6ttlichen Herzens.\u201c (ESGA 13, 25)<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir haben unsere Wurzel im Herzen Jesu. In den Augen des nat\u00fcrlichen Menschen ist das dunkles Erdreich. F\u00fcr die Augen des Glaubens ist es das lautere ewige Licht.\u201c (ESGA 3, Br. 645, 29.10.1939)<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eGott ist die Liebe, und Liebe ist sich selbst verschenkende G\u00fcte [\u2026], die nicht in sich selbst beschlossen bleiben, sondern sich andern mitteilen, andere mit sich beschenken und begl\u00fccken will.\u201c (ESGA 19, 76)<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;\u201eEs ist gut, daran zu denken, dass wir unser B\u00fcrgerrecht im Himmel haben und die Heiligen des Himmels zu Mitb\u00fcrgern und Hausgenossen (Eph 2, 19). Dann tragt man leichter an den Dingen, quae sunt super terram [die auf Erden sind, Kol 3,2].\u201c (ESGA 3, Br. 613, 14.04.1939)<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e[\u2026] die Gemeinschaft der Heiligen [\u2026], das ewige Urbild zu dem verg\u00e4nglichen Gleichnis menschlichen Gemeinschaftslebens, [\u2026] und [\u2026] die erbarmende [\u2026] Liebe in der Gestalt der Himmelsk\u00f6nigin [\u2026], sie verm\u00f6gen nichts anderes als die Str\u00f6me der Gnade weiterzuleiten, die am Stamm des Kreuzes entspringen: aus dem ge\u00f6ffneten Herzen des Erl\u00f6sers, das unsere S\u00fcnden durchstachen. (ESGA 16, 167f.)<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eChristus, in dem allein die ganze F\u00fclle der g\u00f6ttlichen Liebe eine leibhafte St\u00e4tte gefunden hat, ist darum faktisch der einzige Stellvertreter aller vor Gott und das wahre \u201aHaupt der Gemeinde\u2018, das die eine Kirche zusammenh\u00e4lt. Alle andern sind Glieder der Kirche je nach dem, was ihnen an Geist und Gaben zu teil geworden ist [\u2026].\u201c (ESGA 9, 38)<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e[\u2026] an ihn [Christus], an einen Propheten oder Heiligen glauben hei\u00dft gar nichts anderes als [\u2026] in ihm Gott gegenw\u00e4rtig sp\u00fcren.\u201c (ESGA 9, 70)<\/p>\n\n\n\n<p>Das Wirken der Heiligen wird \u201e[\u2026] vom Urquell alles Feuers und Lichtes [\u2026] gen\u00e4hrt und erhalten, um als nie versiegende, befruchtende Segensquelle immer wieder hervorzubrechen. Ein solcher Segensquell ist uns erschlossen durch das Ged\u00e4chtnis der lieblichen Heiligen [\u2026]\u201c. (ESGA 19, 31f.)<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDass die g\u00f6ttliche Freiheit sich in der Gebetserh\u00f6rung dem Willen seiner Auserw\u00e4hlten gleichsam unterwirft &#8211; das ist die wunderbarste Tatsache des religi\u00f6sen Lebens. Warum es so ist -das geht \u00fcber alles Begreifen.\u201c (ESGA 9, 36)<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDer Heilige, der aus der F\u00fclle der Liebe heraus \u201agute Werke\u2018 getan und sich einen \u201aSchatz im Himmel\u2018 gesammelt hat, kann aus seinem \u00dcberfluss andern mitteilen, d.h. [\u2026] die Gnade f\u00fcr sie erflehen, und es ist sinnvoll, ihn darum anzugehen.\u201c (ESGA 9, 41)<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDies reale Einswerden mit Christus hat aber ein Glied-zu-Glied-Werden mit allen Christen zur Folge.\u201c (ESGA 13, 210)<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie M\u00f6glichkeit dieser Mittlerschaft vor Gott [\u2026] ist es, die das Heil zu einer gemeinsamen Angelegenheit aller Menschen macht. Jeder ist f\u00fcr sein eigenes Heil verantwortlich, sofern es durch Mitwirkung seiner Freiheit und nicht ohne sie erwirkt werden kann. Und jeder ist zugleich f\u00fcr das Heil aller andern verantwortlich, sofern er die M\u00f6glichkeit hat, durch sein Gebet f\u00fcr jeden andern die Gnade zu erflehen.\u201c (ESGA 9, 36)<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie reinen Geister sind wie Strahlen, durch die das ewige Licht sich der Sch\u00f6pfung mitteilt.\u201c (ESGA 11\/12, 394)<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Engel sind reine Geister, ihre Geistigkeit ist eine h\u00f6here als die menschliche, sie sind pers\u00f6nlich freie, dienende Geister und stehen miteinander und mit allen anderen geistig-pers\u00f6nlichen Wesen in Gemeinschaft, in einem Reich schenkender und empfangender Liebe, dessen Anfang und Ende die dreifaltige Gottheit ist.\u201c (ESGA 11\/12, 332)<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas Reich der himmlischen Geister ist ein vollendetes, jedes Glied steht darin am rechten Platz und verlangt nach keinem anderen, jedes ist mit seinem ganzen Wesen geborgen, ungehemmt entfaltet und fruchtbar, gespeist aus dem Urquell der Liebe und davon ausspendend in dem ihm zugewiesenen Wirkungskreis.\u201c (ESGA 11\/12, 351)<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDer Gegenstand des Glaubens [, Gott, ist \u2026] keinem Sinn zug\u00e4nglich, ist er uns doch unmittelbar gegenw\u00e4rtig, er r\u00fchrt uns an, er h\u00e4lt uns und macht es uns m\u00f6glich, uns an ihn zu halten.\u201c (ESGA 9, 62)<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDer Menschengeist, der vom g\u00f6ttlichen Geist durchdrungen und geleitet ist, erkennt im g\u00f6ttlichen Licht die Urgestalt der Sch\u00f6pfung unter den entstellenden H\u00fcllen und kann an ihrer Wiederherstellung mitarbeiten.\u201c (ESGA 11\/12, 391)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Texte der hl. 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